Privates Camper-Sharing – ein Teil der Sharing Economy
Wie private Sharing-Plattformen wie Paul Camper helfen, ungenutzte Wohnmobile und Camper einer breiteren Community zugänglich zu machen.
Ressourcen sparen durch Teilen
Sharing Economy, gemeinschaftlicher Konsum, Share Economy, Ökonomie des Teilens – es gibt viele Bezeichnungen, aber bisher keine allgemeingültige Definition. Im Vordergrund steht jedoch meistens der Nutzen von etwas, was man sich ansonsten nicht leisten kann oder nicht leisten will. Dabei zählt vor allem die Nutzung eines Guts oder einer Dienstleistung, nicht der Besitz.
Ja, und das Schöne daran ist, durch das Teilen und Tauschen können Ressourcen langfristig eingespart werden. Bereits hergestellte Produkte und genutzte Ressourcen werden von vielen gemeinschaftlich genutzt und müssen so nicht für jede:n Einzelne:n neu hergestellt werden.
Ungenutztes Potenzial auf vier Rädern
Viele erfüllen sich mit dem eigenen Wohnmobil oder Camper einen lang ersehnten Traum. Wann immer man möchte, hat man die Möglichkeit, mit seinem Reisemobil zu verreisen oder Ausflüge zu machen. Doch die Statistik zeigt deutlich, dass die meisten Fahrzeuge übers Jahr verteilt nur selten genutzt werden.
Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Menschen, die sich wünschen, mit einem Wohnmobil oder Camper zu verreisen, sich aber kein eigenes Fahrzeug leisten können. Und genau da liegt ein großes Potenzial für das Konzept der Sharing Economy. Besitzer:innen von Reisemobilen können so ihr Fahrzeug der Gesellschaft zur Verfügung stellen und mit der Vermietung auch noch etwas verdienen oder zumindest die laufenden Kosten (Versicherung, Reparaturen, Wartung und Service) wieder reinholen.
Die Sharing-Plattform Paul Camper
Unser Kooperationspartner Paul Camper bietet dafür eine ganzheitliche Infrastruktur. Besitzer:innen von Wohnmobilen oder Campern können ganz einfach ihr Fahrzeug auf der Plattform an Interessierte vermieten (dabei ist es über die Plattform auch voll versichert), und Campingbegeisterte oder jene, die es noch werden wollen, finden dort alle möglichen Campingfahrzeuge (vom Tiny-Camper bis hin zum voll ausgestatteten Wohnmobil) zum Anmieten.
Ich habe schon oft gehört, dass es für viele nicht in Frage kommt, ihr geliebtes Wohnmobil oder den Camper an fremde Menschen zu vermieten. Meistens gibt es dafür auch gute Gründe. Das Schöne an der Sharing Economy ist jedoch, dass du ganz individuell entscheiden kannst, wie, wann, wo und vor allem auch an wen du deine Sachen vermietest. Auch ich habe mich entschlossen, unseren geliebten Kurti bei Paul Camper mit aufzunehmen. Einfach nur, weil ich es schade finde, dass er die meiste Zeit nur vor unserer Tür steht und nicht dafür genutzt wird, für was er eigentlich da ist – Reisen, Abenteuer und Freiheit auf vier Rädern. Wenn ich damit anderen auch noch eine Freude machen kann, dann umso besser.
Falls auch ihr auf der Suche nach einem Camper seid oder selbst ein Wohnmobil habt und euch vorstellen könnt, dieses mit anderen zu teilen, dann schaut doch mal bei Paul Camper vorbei. Und wer lieber direkt bei einem Hof statt bei privaten Fahrzeugbesitzer:innen unterkommen möchte, findet als Mitglied bei Schau aufs Land über 900 Partnerbetriebe für die nächste Reise.